Kurt Becker hört beim SV Ramlingen-Ehlershausen v. 1921 e.V. auf.Zum Saisonende ist Schluss:

Kurt Becker wird sein Traineramt beim SV Ramlingen-Ehlershausen v. 1921 e.V. abgeben. Seit 1996 ist Kurt Becker Übungsleiter des RSE, am Saisonende ist Schluss. „Ich werde zum 30. Juni mein Traineramt abgeben“, sagt der 64-Jährige, der seinem Verein im Management und als Sportlicher Leiter erhalten bleiben wird. Seinen Nachfolger hat Becker zu Beginn dieser Spielzeit quasi selbst ins Boot geholt: Co-Trainer Philippe Harms wird ab dem 1. Juli ins erste Glied rücken beim Landesligisten. „Wir haben uns im Vorstand einstimmig dazu entschieden, dass Philippe Harms mein Nachfolger wird. Er hat den Verein kennengelernt, wir haben ihn kennengelernt, etwas Besseres gibt es nicht. Wir sind der festen Überzeugung, die Ideallösung gefunden zu haben.“ Die Mannschaft erfuhr am Mittwochabend von der Nachricht. Becker dürfte insgeheim auf einen zusätzlichen Schub für das Derby am Sonntag (15 Uhr) auf eigenem Platz gegen den Heeßeler SV sowie den Aufstiegskampf hoffen. Der RSE ist einer von drei Mannschaften aus der hannoverschen Landesliga, die die Zulassung für die Oberliga Niedersachsen beantragt haben. Neben dem HSC Hannover und den beiden Burgdorfer Teams haben aus Braunschweig (3), Lüneburg (2), Weser-Ems (4), der Oberliga (16) und der Regionalliga Nord (10) insgesamt 38 Vereine ihre Unterlagen eingereicht. Angesichts von 18 Punkten Rückstand auf den HSC und fünf Nachholspielen in der Hand wird jede Partie von Beckers Abschiedstour nun zum Endspiel. „Wir spielen Fußball, um zu gewinnen, und dann schauen wir, was am Ende dabei rauskommt“, sagt der 64-Jährige. „Der Aufstieg wäre ein glänzender Abschied, aber wenn wir es nicht schaffen, höre ich trotzdem auf.“

Bericht: Sportbuzzer Hannover, Sascha Priesemann

“Aufstieg wäre ein glänzender Abschied”

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